Presse-Information

28. Februar 2018

Ettlinger auf der NPE 2018: Effizienzsteigerung dank neuer Filtertechnologie und Einbettung in weltweite Firmengruppe

Schmelzefilter auf neuem Leistungsniveau: Weiterentwickelte Technologie ermöglicht Durchsatzsteigerung um fast 30 %. © Ettlinger

 

Königsbrunn/Deutschland, Februar 2018 – Zur NPE 2018 zeigt Ettlinger erstmals in den USA seinen neuesten Schmelzefilter des Typs ERF350, der auf besonders hohe Durchsatzleistung bei der Filtration verschmutzter Kunststoffschmelzen getrimmt ist und die Weiterentwicklung des bewĂ€hrten ERF250 darstellt. Schmelzefilter der ERF-Baureihe sind weltweit fast 400 mal erfolgreich im Einsatz. Speziell fĂŒr die PET-Verarbeitung zeigt Ettlinger auf der NPE 2018 die Schmelzefilter der ECO-Baureihe, die sich seit Ihrer MarkteinfĂŒhrung im Jahr 2015 bei einer Vielzahl namhafter Hersteller von Folien oder auch VerpackungsbĂ€ndern bewĂ€hren.

Die NPE 2018 ist fĂŒr Ettlinger auch die erste große Messe unter dem Dach der internationalen Maag Gruppe, zu der das Unternehmen seit Januar 2018 gehört. So finden Messebesucher Hochleistungsfilter von Ettlinger auf Stand S20189 auf Level 1 in der in der South Hall ebenso wie auch bei Maag auf Stand W5775 auf Level 2 in der West Hall.

Funktionsprinzip: Alle Filter arbeiten selbstreinigend mit einer rotierenden, perforierten Trommel, die kontinuierlich von außen nach innen von der Schmelze durchströmt wird. Ein Abstreifer trĂ€gt die auf der OberflĂ€che verbleibenden Verschmutzungen ab und fĂŒhrt sie zum Austragssystem zu. So ist ein vollautomatischer, zum Teil ĂŒber Wochen und Monate unterbrechungsfreier Betrieb ohne Siebwechsel möglich. – bei geringsten Schmelzeverlusten sowie guter Durchmischung und Homogenisierung der Schmelzen.

Plus 28 % mit dem ERF350 

Die ERF-Filter von Ettlinger eignen sich zum Filtrieren aller gĂ€ngigen Polyolefine und Polystyrole sowie einer Vielzahl technischer Kunststoffe wie Styrolcopolymere, TPE und TPU. Dabei trennen sie Fremdstoffe wie Papier, Aluminium, Holz, Elastomere oder höher aufschmelzende Kunststoffe bei Verschmutzungen bis zu 18 % zuverlĂ€ssig ab. Der neue Typ ERF350 ist das erste Modell einer deutlich leistungsgesteigerten Generation. AbhĂ€ngig von der Art und dem Verschmutzungsgrad der Schmelze sowie von der gewĂ€hlten Filterfeinheit erreicht er eine maximale Durchsatzleistung von 3800 kg/h. Dies entspricht einer Steigerung von rund 28 % gegenĂŒber dem bewĂ€hrten ERF250 – bei gleicher FilterflĂ€che, dem gleichen geringen Platzbedarf und ebenfalls hoher Energieeffizienz. 

Dazu GeschĂ€ftsfĂŒhrer Volker Neuber: „Unsere ERF Hochleistungs-Schmelzefilter geben Recyclingbetrieben eine hoch effiziente Möglichkeit, ihre WettbewerbsfĂ€higkeit in diesem kostengetriebenen, stark umkĂ€mpften Markt zu festigen. Gerade Unternehmen, die große Mengen verarbeiten, profitieren von unserer Technologie und insbesondere von der beeindruckenden Leistung des Typs ERF500, der sich fĂŒr DurchsĂ€tze bis zu 6000 kg/h eignet.“ Als typische Anwender nennt Neuber Compoundeure, die PP fĂŒr den Einsatz in der Automobilindustrie aufbereiten, und Hersteller von Verpackungsfolien aus beispielsweise LDPE. „Hier in den USA besteht ein enormer Bedarf fĂŒr hochwertige Regenerate und dementsprechend auch fĂŒr unsere Filter. So werden wir dort bis Messebeginn bereits 14 Einheiten des ERF500 verkauft haben, und diverse vielversprechende Projekt lassen erwarten, dass wir im Umfeld der Messe weitere AbschlĂŒsse tĂ€tigen werden.“

ECO fĂŒr hochwertige Extrudate

WĂ€hrend die ERF-Baureihe fĂŒr das Abtrennen von Fremdstoffen aus hochverschmutzten Kunststoffen optimiert ist, eignen sich die Schmelzefilter der ECO-Baureihe insbesondere fĂŒr die Filtration von sehr leichtfließenden Materialien wie PET und PA mit Verschmutzungsgraden von bis zu 1,5 % aber auch fĂŒr die Filtration von Polyolefinen und Polystyrolen in der Extrusion von Folien, Platten und anderen Halbzeugen. Die ECO-Serie wird fĂŒr Filterfeinheiten von 80 ”m bis 1000 ”m und mit maximalen DurchsĂ€tzen von 1800 kg/h bzw. 3000 kg/h in zwei BaugrĂ¶ĂŸen angeboten, dem ECO 200 und dem ECO 250.

Neuber weiter: „Auch mit unserer ECO-Baureihe sind wir schon heute gut im amerikanischen Markt etabliert, wobei besonders viele Recycler von PET-Flaschen von den extrem niedrigen Schmelzeverlusten profitieren. Das Recycling von PET-VerpackungsbĂ€ndern und die Integration der Schmelzefilter direkt in PET-Thermoformlinien erweisen sich dabei fĂŒr uns als attraktive Wachstumsbereiche.“ Als eine SpezialitĂ€t nennt er die Aufbereitung der PET-Fines, die beim Recycling von PET-Einwegflaschen als zweite Fraktion in betrĂ€chtlichen Mengen neben den eigentlichen Flakes resultieren. „Wegen ihrer besonders hohen Anteile an Papier, Aluminium oder PVC sind sie ein schwierig zu handhabendes Inputmaterial. Unsere ECO-Filter trennen auch daraus problemlos sehr hohe Anteile des hochwertigen PET ab, das dann wieder fĂŒr die Herstellung anspruchsvoller Produkte verwendbar ist.“ So sieht Neuber auch in diesem Bereich optimistisch in die Zukunft: „Aktuell stehen fĂŒnf Bestellungen fĂŒr ECO-Filter vor der Auslieferung an Kunden in den USA, und mit dieser Reputation werden wir ganz sicher auch auf der NPE punkten können.“

StÀrkung der globalen PrÀsenz

Seit Januar ist Ettlinger Teil der schweizerischen Maag Pump & Filtration Systems, ein GeschĂ€ftsbereich von Dover Corporation und weltweit fĂŒhrender Hersteller von Zahnradpumpen, Granuliersystemen und Filtrationssystemen fĂŒr anspruchsvolle Anwendungen in der Kunststoff-, Chemie- und Petrochemiebranche. Schon wĂ€hrend der ersten gemeinsamen Monate zeigt sich, dass das in beiden Unternehmen verfĂŒgbare Fachwissen die Entwicklung von Innovationen und neuen Prozessen in den Polymer-, Compounding- und RecyclingmĂ€rkten fördern wird. Dazu Neuber: „Die weltweite PrĂ€senz von Maag wird uns neue MĂ€rkte eröffnen, in denen wir heute noch nicht aktiv sind. Und sie wird uns ermöglichen, unsere bestehenden Kunden vor Ort noch besser und schneller zu bedienen.“

Die Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH wurde 1983 gegrĂŒndet und ist weltweit aktiv. Hauptsitz des Unternehmens ist in Königsbrunn bei Augsburg. Ettlinger ist seit 2018 Teil der Maag Gruppe. Maag ist ein global agierender Hersteller von Zahnradpumpen, Granulier- und Filtrationssystemen sowie PulvermĂŒhlen, mit erstklassigen Produkten fĂŒr anspruchsvolle Anwendungen in der Kunststoffindustrie, aber auch in der Chemie-, Petrochemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Kernkompetenzen von Ettlinger sind die Entwicklung und Fertigung von Hochleistungsschmelzefiltern sowie von Spritzgießmaschinen.

Im Bereich der Schmelzefiltrierung stellt das Unternehmen kontinuierlich arbeitende Hochleistungsschmelzefilter fĂŒr gering bis stark verunreinigte Kunststoffe her. Die Filter der ERF-Baureihe werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt bis hin zum Recycling von Post Customer Anwendungen. Die Filter der ECO-Baureihe sind dagegen fĂŒr Compoundier- oder Folienanwendungen konzipiert. Sie entfernen Gele und Agglomerate auch aus Neuware und reduzieren damit Stippen im Endprodukt um – gepaart mit langen Standzeiten – bessere FolienqualitĂ€ten zu erzielen. DarĂŒber hinaus werden ECO-Filter auch zur Verarbeitung von PET oder PA eingesetzt.

Die Spritzgießmaschinen eignen sich insbesondere fĂŒr die Produktion von Kunststoffteilen mit Gewichten von bis zu ĂŒber 100 kg wie Fittings und Schachtsysteme sowie Kunststoffpaletten. Das durchdachte Baukastensystem erlaubt kostengĂŒnstige Lösungen und Maschinenkonzepte fĂŒr einen großen Aufgabenbereich.

Weitere Informationen ĂŒber Ettlinger
Karsten BrÀunig, Vertriebsleiter
Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH, Messerschmittring 49, D-86343 Königsbrunn
Tel.: +49 8231 34908 -12, Fax.: -28, E-Mail: karsten.braeunig(at)ettlinger.com 
www.ettlinger.com 

Redaktioneller Kontakt und Belegexemplare:
Dr.-Ing. Jörg Wolters, Konsens PR GmbH & Co. KG
Hans-Kudlich-Straße 25,  D-64823 Groß-Umstadt
Tel.: +49 (0) 60 78 / 93 63 - 0,  Fax: - 20
E-Mail: joerg.wolters(at)konsens.de 


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