Presse-Information

12. Juni 2018

Buss auf der Compounding World Expo 2018: Neue COMPEO Compounder Baureihe erweitert Anwendungsspektrum der Ko-Knetertechnologie

Das neue COMPEO Compoundiersystem von BUSS ermöglicht eine anwendungsspezifisch optimierte Anlagenkonfiguration fĂŒr ein extrem breites Einsatzspektrum. © Buss AG

 

Pratteln/Schweiz, Juni 2018. Mit der COMPEO Baureihe entwickelt die Buss AG ihre Ko-Kneter-Technologie umfassend weiter, und stellt diese auf der Compounding World Expo 2018, die am 27./28.6. in Essen stattfindet, auf Stand 504 vor. Aus standardisierten Modulen aufgebaut, ermöglicht sie die kosteneffiziente Konfiguration spezifisch optimierter Compoundierlinien fĂŒr ein extrem breites Spektrum an Verarbeitungsaufgaben und -temperaturen. Dieses reicht von den traditionellen Segmenten wie PVC und Kabelmassen ĂŒber hochgefĂŒllte Polyolefine bis hin zu technischen Kunststoffen mit Prozesstemperaturen bis 400 °C. Selbst AusfĂŒhrungen als Hybrid-Anlage zur Verarbeitung stark unterschiedlicher Produkte sind einfach möglich. Dabei bleiben die klassischen Merkmale der Buss Ko-Knetertechnologie, wie intensives Mischen, hohe FĂŒllgrade und prĂ€zise TemperaturfĂŒhrung, ohne EinschrĂ€nkung erhalten. 

FĂŒr die spezifische Aufbereitungsaufgabe konfigurierbar
Ein SchlĂŒssel zu der hohen FlexibilitĂ€t des COMPEO Ko-Kneters ist die Möglichkeit, herkömmliche drei- bzw. vierflĂŒgelige Knetelemente mit neuen Elementen mit zwei oder sechs FlĂŒgelreihen zu kombinieren und an beliebiger Position im Verfahrensraum einzusetzen. Dadurch lassen sich bisher kontrĂ€re Ziele erreichen, wie hoher spezifischer Durchsatz bei kontrollierbarem Energieeintrag. Alle KnetflĂŒgel sind als FreiformflĂ€chen gestaltet, so dass sie eine gleichmĂ€ĂŸig intensive Scherung des Produkts sichern und damit lokale Überhitzungen ausschließen.

DarĂŒber hinaus lassen sich auch VerfahrenslĂ€nge, Art und Anzahl der Beschickungen, Temperierung sowie Entgasung dank des modularen Systemaufbaus optimal der Aufbereitungsaufgabe anpassen. Alternativ zum EinfĂŒlltrichter kann eine vertikale Einlaufschnecke oder eine Seitendosierung eingesetzt werden. Entlang der Prozesszone sind weitere Seitendosierungen möglich, und flĂŒssige Zuschlagstoffe lassen sich ĂŒber gebohrte Knetbolzen an beliebiger Position direkt in das Produkt einspritzen.

Das neu entwickelte COMPEO Austragsaggregat, das fĂŒr sĂ€mtliche Aufbereitungsaufgaben zum Einsatz kommt, basiert auf dem Prinzip einer langsam drehenden konischen Doppelschnecke. UnabhĂ€ngig von der Compounderkonfiguration baut dieses den Druck fĂŒr Nachfolgeaggregate wie Siebwechsler und Granuliervorrichtung auf und stellt die Fördersteifigkeit auch bei höheren GegendrĂŒcken sicher. Zur Erleichterung von Wartung und Reinigung lĂ€sst sich das GehĂ€use des Austragsaggregats komplett abfahren. 

Effizienz, Ergonomie und Bedienbarkeit optimiert
Dank der neuen Schneckengeometrien und einer verbesserten RohstoffzufĂŒhrung reichen um 20% tiefere Drehzahlen aus, um die DurchsĂ€tze frĂŒherer Modelle zu erreichen. ZusĂ€tzlich hat BUSS das volumenbezogene Drehmoment um 15 % erhöht. Dies ermöglicht lĂ€ngere Mischzonen und damit stabilere Prozessbedingungen ohne zusĂ€tzliche Erhöhung des Energieeintrages.

Als ein Ergebnis aller Verbesserungen ist das Prozessfenster des COMPEO deutlich grĂ¶ĂŸer als bei den VorgĂ€ngerbaureihen. So lĂ€sst sich der Durchsatz im VerhĂ€ltnis 1:6 variieren. Dies erhöht sowohl die AnlagenflexibilitĂ€t als auch die Bedienerfreundlichkeit, beispielsweise beim Anfahren oder bei Kleinchargen zur Bemusterung. 

Die Leitungen sind weitestgehend hinter einfach zu reinigende Verkleidungen im Inneren der Maschine verlegt. Eine Getriebeabdeckung senkt das BetriebsgerÀusch und erhöht die Arbeitssicherheit. Die WÀrmedÀmmung des Verfahrensteils minimiert Energieverluste, und dank standardisierter Module liegen die Investitionskosten um bis zu 30 % unter denen der VorgÀngermodelle.

VollstÀndig IoT-kompatibel
Die mit Touch-Screen ausgerĂŒstete Anlagensteuerung mit OPC-UA Schnittstelle macht COMPEO vollumfĂ€nglich Industrie-4.0-kompatibel. Dank einer integrierten Rezepturverwaltung kann ein Wechsel zwischen Rezepturen praktisch auf Knopfdruck erfolgen. Alle wesentlichen Anlagenparameter werden visualisiert, aufgezeichnet und archiviert. Zudem lassen sich Prozessparameter wie Temperaturen, Leistungsaufnahme oder spezifischer Energieeintrag – und damit die Effizienz der Anlage – kontinuierlich ĂŒberwachen.

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Weitere AuskĂŒnfte:
Marco Senoner,  Buss AG
Hohenrainstrasse 10,  CH-4133 Pratteln
Tel.:  +41(0) 61/825 65 51,  Fax:  +41(0) 61/825 66 88
E-Mail:  marco.senoner(at)BUSScorp.comwww.BUSScorp.com 

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